Theater am Olgaeck

Roma Tag Festival

8. - 10. April 2019

Erstmalig wird unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Fritz Kuhn vom Theater am Olgaeck und den AnStiftern ein
Roma-Tag-Festival in Stuttgart veranstaltet.


Grußwort von Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Am 8. April 2019 findet der Internationale Roma-Tag statt,
der an den ersten Internationalen Roma-Kongress 1971 in
London erinnert. Das Roma-Tag-Festival widmet sich  nicht nur dem Gedenken an den Völkermord, sondern fokusiert sich auf das vielfältige, bunte heutige Leben von Sinti und Roma.
Damit soll auf die Situation von Sinti und Roma aufmerksam gemacht und durch politisch-kulturelle Veranstaltungen der Fokus der Öffentlichkeit auf die Lage der Sinti und Roma gerichtet werden.

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Mo. 8. April
18:45

Kundgebung
am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus
auf dem Karlsplatz in Stuttgart
Es sprechen Dr. Daniel Strauß, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg,
Dr. Helga Merkel zu Geschichte von Sinti und Roma,
Musik vom Musikern des Stuttgarter Vereins Romano Jilo.

20:00
Eröffnung des Roma-Tag-Festivals
im Theater am Olgaeck durch den Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Landesverband Baden-Württemberg Dr. Daniel Strauß und Vertreter der Stadt Stuttgart.

Romeo Franz, Abgeordneter im Europäischen Parlament, stellt Mare Manuscha vor, Innenansichten aus Kunst und Kultur der Sinti und Roma. In diesem Band melden sich Künstlerinnen und Künstler mit Roma-Hintergrund selbstbewusst zu Wort.
Romeo Franz und Cornelia Wilß trafen dreizehn Gesprächspartner und -partnerinnen aus unterschiedlichen europäischen Ländern an verschiedenen Orten in Deutschland.
Einige der in diesem Buch porträtierten Kulturschaffenden sind als Gäste zu einer Podiums-Diskussion dabei.
Musik vom Musikern des Stuttgarter Vereins Romano Jilo.


Di. 9. April – 19:00
Roma-Tag-International - Polen
Eintritt frei

Die Schwester der Vögel
Geschichten der polnischen Roma
nach dem Buch von Jerzy Ficowski

Papusza - Die Poetin der Roma
Regie: Joanna Kos-Krauze, Krzysztof Krauze
Spielfilm, Polen, 2013, 131 min. FSK: 12, romanes/polnisch OmdU



Papusza basiert auf der wahren Lebensgeschichte der ersten Dichterin der polnischen Roma. Die Regisseure Joanna und Krzysztof Krauze drehten einen betörenden in schwarz-weiß-Bildern gehaltenen Film, der zugleich ein episches Geschichtspanorama darstellt. Der Film verfolgt das harte Leben der fahrenden Roma, die Verfolgung vor und nach dem Krieg bis hin zu den Zwangs­maßnahmen zur Seßhaftmachung durch die kommunistische Regierung Polens. Denn die Biografie von Papusza ist eng verknüpft mit der Geschichte und Kultur der Roma Polens im 20. Jahrhundert.

Anschließend: Diskussion


Mi. 10. April – 19:00
Roma-Tag-International - Russland
Eintritt frei

Die alte Isergil
Maxim Gorki
Zigeuner Geschichten. Künstler: Grigorij Fischbein, Rolf Högemann
Roma Musik: Nikolai Ramburge

Das Zigeunerlager zieht in den Himmel
Табор уходит в небо
Regie: Emil Lotjanu
Spielfilm, SU, 1976, 100 min., FSK: 12
mit: Swetlana Toma, Grigori Grigoriu, Ion Sandri Schkurija, u.a
• Goldene Muschel
Internationales Filmfestival San Sebastián, 1976
• Beste schauspielerische Leistung (Swetlana Toma)
Internationale Filmfestspiele Panama, 1977

Der Film ist ein musikalischer Musik für die Liebe und erhält seine besondere Stimmung durch die Musik und mitreißende Tanzszenen.
Nach der ersten Erzählung von Maxim Gorki, „Makar Tschudra”.
Unweit der österreichisch-ungarischen Grenze versuchen Zigeuner, gestohlene Pferde über einen Pass zu schmuggeln. Gendarmen sind ihnen auf den Fersen, und während eines Zusammenpralls wird Sobar, einer der Pferdediebe, verwundet. Die junge Zigeunerin Rada heilt ihn mit geheimnisvollen Kräutern, doch als er aus seinem Fieber erwacht, ist sie verschwunden. In einem Zigeunerlager findet Sobar das Mädchen wieder, doch Rada ist nicht bereit, ihre Freiheit für einen Mann zu opfern. Erst später lässt sie sich “erweichen”: Sobar soll ihr seine Demut beweisen, indem er in Gegenwart des ganzen Lagers vor ihr niederkniet und ihr die Hand küsst. Der starke Wille der Liebenden führt beide in den Tod…


Табор уходит в небо
1976 | Музыкальный | 95 мин.
Режиссер: Лотяну Эмиль
Сценаристы: Лотяну Эмиль
Композитор: Дога Евгений

В главных ролях: Финити Серджу, Черная Ляля, Гаврилов Всеволод, Андрейченко Павел, Шишков Михаил, Шкуря Ион, Григориу Григорий, Тома Светлана

Несколько пересекающихся историй любви: гордой красавицы Рады и удалого цыгана Лойко Забара; золотоволосой Юлишки, влюбленной в Лойко; дворянина Силади, страстно любящего Раду... Жизнь цыганского табора проходит на фоне быта и нравов Бессарабии второй половины XIX века, провинциальной окраины Австро-Венгерской империи. -

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei

 



 


 
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